GROSSMEISTER XINHUA ZHU

Qian Long Kung Fu

Xinhua Zhu ist Schauspieler und Grossmeister der 19. Generation des Chen-Stils der inneren Kampfkunst Taijiquan. Er war der Schüler und Patenkind von Grossmeister Du Wen Cai der 18. Generation des Chen-Stils der inneren Kampfkunst Taijiquan der direkter Schüler von Chen Zhaoku (* 1928 in Chenjiagou, Kreis Wen, Provinz Henan, China; † 1981 in Jiaozuo, Provinz Henan, Volksrepublik China) war. Im Alter von acht Jahren hat Xinhua Zhu angefangen chinesische Kampfkunst – Kung Fu zu praktizieren. Durch sein gewissenhaftes und ausdauerndes Training hat er es letztendlich geschafft, den höchsten Grad in dieser Disziplin zu erreichen.

 

Kaiser der Lüfte


Anfangs der 80er Jahre, wurde Xinhua Zhu als ausserordentlicher Künstler erkannt und an die Peking-Oper Gruppe in Shanghai weiter empfohlen.
In Shanghai wurde er von den besten Künstlern unterrichtet. Während dieser Zeit etablierte sich Xinhua Zhu zu einem der besten Wusheng (Martial Arts Kämpfern) in Shanghai.
Er gewann viele Auszeichnungen und wurde als „Kaiser der Lüfte“ geehrt. Meister Zhu repräsentierte China in seinen zahlreichen Auftritten in Europa und USA. Xinhua Zhu erntete sowohl in China als auch im Ausland von seinen Kollegen und Anhängern grosse Bewunderung.

 

Grossmeister Du Wen Cai und Grossmeister Xinhua Zhu


1984 entdeckte Taiji Chen Meister Du Wen Cai, ein Schüler des Chen Grossmeisters der 18. Generation Chen Zhaokui, das grosse Potenzial des Peking Opern Künstlers Xinhua Zhu. Die Art und Weise wie Xinhua Zhu seine Kampfkunst, in der Peking Oper zum Ausdruck brachte, war für Meister Du Wen Cai ausserordentlich faszinierend.

Meister Du Wen Cai hat durch sein tiefes Verständnis für chinesische Kunst, Philosophie, Bewegung und räumliche Konzepte die Verbindung zwischen der Peking Oper und Taiji hergestellt. Immer mehr diskutierten Meister Du Wen Cai und Xinhua Zhu über die Zusammenhänge zwischen Taiji und der Kunst der Peking Oper und so entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden

Meister Du Wen Cai ermutigte Xinhua Zhu die Taiji Form zu erlernen, um so seine Performance in der Peking Oper noch weiter zu verbessern. Er war so stolz auf ihn, dass er ihm anbot, ihn als sein Patenkind zu adoptieren und ihm den Chen Taiji Stil persönlich zu unterrichten.

Das Taiji Training war sehr intensiv; die beiden verbrachten jede freie Minute in Meister Du Wen Cai’s Haus, um zu üben.

Meister Du Wen Cai setzte alles daran Xinhua Zhu zu trainieren. Xinhua Zhu war ein eifriger Schüler, und selbst als er durch einen Unfall seinen linken Oberschenkel gebrochen hatte, setzte er das Training fort. Meister Du Wen Cai war so bewegt über Xinhua Zhu’s Begabung die Komplexität des Taiji's zu verstehen, dass er ihm sein ganzes Wissen ohne Ausnahmen übermittelte. So kam es, dass das vollständige Chen Taiji Wissen des Grossmeisters Chen Zhaokui letztendlich an Meister Xinhua Zhu übertragen wurde, in der Hoffnung, dass Meister Xinhua Zhu Chen Taiji an kommende Generationen weitervermittle.

Nicht nur der letzte Segen Meister Du Wen Cai lässt Xinhua Zhu Titel als „Grossmeister“ gerecht werden, sondern viel mehr die Fähigkeit das „Jing Mai gu dang gong“ einzusetzen und zu benutzen.

Jing Mai gu dang gong quan 经脉鼓荡功拳

Jing Mai gu dang gong quan 经脉鼓荡功拳 (Energie ausdehnende Fausttechnik über die Meridiane), wurde seinerzeit als Geheimnis von Grossmeister Chen Zhaokui ausschliesslich an Grossmeister Du Wen Cai weitergegeben. Durch die Kulturrevolution während der ersten vierzig Jahre der Volksrepublik China im vergangenen Jahrhundert war es verboten taoistisches, Daoismus (chinesisch 道教, Pinyin dàojiào ‚Lehre des Weges‘), Wissen weiterzugeben und wurde hoch bestraft. So kam es dazu, dass Grossmeister Chen Zhaokui all sein Wissen, auch zum Schutz seiner Nachfahren, da dies noch ein Kinder waren, an Grossmeister Du Wen Cai weitergegeben hatte. Durch die Tiefe Freundschaft zwischen Du Wen Cai und Xinhua Zhu, hatte auch Grossmeister Du Wen Cai, all sein Wissen, insbesondere des Jing Mai gu dang gong quan 经脉鼓荡功拳 an Grossmeister Xinhua Zhu weitergeben. Die er bis heute in Perfekter Form beherrscht und weiter gibt.

Bei der Jing Mai gu dang gong quan harmonisiert die Traditionelle chinesische Medizin mit der Inneren Kampfkunst des Taiji. So wird nach dem Denkmodel von Yin und Yang und den 5 Elementen, sowie die Meridiane Leitbahnen, denn Kämpferischen sowie den gesundheitlichen Aspekt geübt und verinnerlicht. Die Bewegungen sind im ständigen Fluss zueinander und jede Bewegung dient einerseits der eigenen Gesundheit und andererseits der totalen Kontrolle des Gegners. So das die eigene Energie Qi den Gegner dominiert und ihm sein ganz kraft nimmt und ihm entgegengesetzt werden kann.

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